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AUF DEN SPUREN DES LEBENS ...
... Inspirierendes für Deinen Tag?
"Du brauchst nicht immer einen Plan,
manchmal reicht es zu atmen, zu vertrauen, den Dingen ihren Lauf zu lassen und zu beobachten, was passiert." (Mandy Hale)
Start: Über mich


Verschollen - Ein außergewöhnliches Schicksal
Der großartige Dokumentarfilm Searching for Sugar Man widmet sich einem Menschen, Sänger und Songwriter mit bemerkenswertem Schicksal, nämlich Sixto Rodriguez (10. Juli 1942 - 8. August 2023, beides in Detroit). Sein Leben nahm erstaunliche Wendungen. Nachdem Sixto Rodriguez, Sohn einer Arbeiterfamilie aus Mexiko, seine Schulbildung absolviert hatte, verdiente er zunächst sein Geld mit Auftritten in Kneipen. Dort wurde er Mitte der 1960er Jahre entdeckt und so konnte er eine

C*
vor 8 Stunden3 Min. Lesezeit


Geistvoller Austausch
Den autobiografischen Spielfilm Lolita lesen in Teheran haben wir schon vor längerer Zeit im Programmkino gesehen. Wir waren und sind derart erfüllt von Respekt für die im Film dargestellten und viele andere mutige Frauen, dass wir auch das Buch, auf dem der Film basiert, erworben haben. Die Autorin des gleichlautenden Buches ist die iranisch-US-amerikanische Literaturdozentin Azar Nafisi, die auf ihre Zeit als Lehrende an einer Universität in Teheran zurückblickt. Zu dieser

C*
4. Okt.3 Min. Lesezeit


Verdrängte Wahrheiten
Vor wenigen Tagen waren wir im Kino, um einen Film zu sehen, der Themen zum Inhalt hat, die ganz sicher keine Besucherrekorde produzieren: Our Girls ist ein Spielfilm, der unter die Haut dringt, weil es um äußerst schmerzhafte Entscheidungen und Verluste geht und weil der Film verdrängte Wahrheiten zum Inhalt hat. Im Kinofilm von Regisseur Mike van Diem lernen sich zwei Ehepaare aus Holland zufällig bei ihrem Urlaub in einem Tiroler Dorf kennen. Beide Paare haben eine Tochter

C*
19. Sept.3 Min. Lesezeit


Geheimnisse
Im französisch-tunesischen Spielfilm Mit leiser Stimme erzählt Regisseurin Leyla Bouzid eindringlich eine Familiengeschichte, die mit Geheimnissen aufwartet. Lilia, die in Paris lebt, nimmt am Begräbnis ihres Onkels Daly in ihrem Heimatland Tunesien teil. Alice, ihre Lebensgefährtin, begleitet sie auf ihrer Reise und wird der Familie von Lilia als Mitbewohnerin vorgestellt. Alice wird nicht im Familienhaus wohnen, sondern in einem Hotel, denn niemand soll von der lesbischen B

C*
17. Sept.2 Min. Lesezeit


Einladung zur Langsamkeit
Die Langsamkeit sei das Geheimnis des Glücks, das sagt Monsieur Ibrahim zu seinem jungen jüdischen Freund Momo in Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran - zweifelsohne einer meiner liebsten Filme. Ein filmisches Werk, das auch feinen Humor beinhaltet. Ich empfinde den großartigen Omar Sharif in diesem Film als angekommen - in der Rolle seines Lebens. So kann er glaubhaft als "der Araber" über Glück philosphieren, indem er die großen und kleinen Freuden des Lebens anspricht

C*
5. Sept.2 Min. Lesezeit


Alles über Eva
Der Zufall wollte es, in meinem Lieblingsladen für reisende Bücher fand ich den Roman "Das Löwenmädchen". Dieses Buch hallt nach. Erik Fosnes Hansen erzählt von einem Mädchen, das im Winter 1912 in einem kleinen Dorf in Norwegen geboren wird. Die recht junge Mutter von Eva verstirbt bei der Geburt, was bei ihrem Ehemann Gustav Arctander tiefe Trauer auslöst. Seine Tochter Eva ist ein außergewöhnliches Mädchen, denn das Kind ist am ganzen Körper mit hellblondem Haar bedeckt. G

C*
5. Aug.3 Min. Lesezeit


Die Einladung
Wie der Titel The Invite verspricht, kommt es in dem von mir mit großer Überzeugung empfohlenen Kinofilm von Regisseurin und Schauspielerin Olivia Wilde zu einer Einladung - nämlich zu einem Abendessen. Olivia Wilde wurde als Olivia Jane Cockburn geboren, den Namen Wilde führt sie inspiriert durch Oscar Wilde. Ein Zitat von ihm eröffnet ihren Film: Man sollte immer verliebt sein. Das ist der Grund, warum man niemals heiraten sollte. Der Plot bietet ein pointiertes Kammerspiel

C*
2. Aug.2 Min. Lesezeit


Im Interesse der Öffentlichkeit
Laut dem IT-Experten Bruce Schneier braucht die Gesellschaft Whistleblower, um über illegales Handeln von Regierungen informiert zu werden – denn die Menschen hätten etwa ein Recht darauf zu wissen, wer sie wie ausspioniere. (Quelle: Wikipedia ) Ein*e Whistleblower*in enthüllt nicht tolerierbare Gefahren, Risiken und Fehlentwicklungen, Korruption, Verstöße gegen Gesetze und internationale Abkommen. In einer Welt, die von einer Handvoll Idiokraten und von anderen Bösewichten a

C*
20. Apr.2 Min. Lesezeit


Was mir heilig ist
Das Schönste ist auch das Heiligste. (Friedrich Hölderlin) Blauer Himmel, das eine oder andere federweiße Wölkchen und eine sanft gewordene Sonne, die den Spätsommer begleitet, nähren meine Fähigkeit, reines Glück zu empfinden. Überhaupt sind es sinnesfreudige Aufenthalte in der Natur, die mir heilig sind. Frühling, Sommer, Herbst und Winter - jede Jahreszeit hält ihre Wunder bereit, wenn wir sie nur betrachten wollen. Da spüre ich soviel innere Dankbarkeit, die sich auch ver

C*
15. März2 Min. Lesezeit


Ein Glücksplatz
Die Natur ist im Erwachen, es drängt uns Menschen nach draußen, wir wollen das schöne Wetter und die sanften und so wohltuenden Veränderungen unserer Umwelt genießen. Ich habe schon vor längerem ein ganz besonderes Glücksplätzchen entdeckt, von dem wir wunderbare Ausblicke ins Tote Gebirge (Salzkammergut) genießen konnten. Dieses Glücksplätzchen steht stellvertretend für so viele Platzerl, an denen wir Menschen tiefe Freude in und an der Natur erleben können. Ich wünsche Dir

C*
6. März2 Min. Lesezeit


Eine außergewöhnliche Liebeserklärung
Als junge Frau habe ich sehr gerne die amerikanische Fernsehserie Hotel gesehen, die an den gleichnamigen Roman von Arthur Hailey angelehnt ist. Besondere Freude hatte ich am feschen Hoteldirektor Peter McDermott (James Brolin) und an seiner bezaubernden Assistentin Christine Francis (Connie Selecca). Die Außenansichten des fiktiven Hotels St. Gregory stammen vom Fairmont Hotel in San Francisco. Ich habe eine Schwäche für alte Hotels, die bestens erhalten sind und mich durc

C*
2. März3 Min. Lesezeit


Ach, diese Lücken
Ach, diese Lücke - diese entsetzliche Lücke ... Titel eines Romans wie eines Kinofilms. Endlich haben wir diesen Film gesehen, über den ich schon so viele positive Meinungen gelesen und gehört habe. Ich schließe mich allen wohlmeinenden Stimmen von Herzen an. Der Film erzählt eine gute Geschichte, sie ist eine, die das wahre Leben schrieb. Regisseur Simon Verhoeven inszenierte mit einem sicheren Händchen für tolle Schauspieler*innen - allen voran seine Mutter, die göttliche

C*
28. Feb.3 Min. Lesezeit


Was ist schon normal?
Neurodiversität ist ein Wort, worüber wir in letzter Zeit viel hören und lesen. Es ist ein Begriff für die natürliche Vielfalt menschlicher Gehirne, die sich in unterschiedlichen Denk-, Lern- und Verhaltensweisen äußert. Unser Gehirn ist einer Vielzahl von Reizen ausgesetzt, wodurch sich ungefähr 20 Prozent der Menschen rascher überfordert fühlen. Als ich vor 28 Jahren meinen Führerschein gemacht habe, ist mir bereits aufgefallen, dass mir die Autofahrten mit meinem sehr enga

C*
3. Feb.4 Min. Lesezeit


Auf der Alm, da gibt's koa Sünd'
Nein, ich werde hier nicht auf diesen bekannten Schlager eingehen und nein, es geht auch nicht um ein naives Filmchen aus der Filmschmiede eines umtriebigen Regisseurs aus Österreich. Es geht in diesem Beitrag um Menschen, die ihr Leben als Bäuerinnen und Bauern verbringen oder verbracht haben, auch in der kargen Lebenswelt von Bergen, dies weitgehend mit schwerer Arbeit (heute noch!) und mit vielen Entbehrungen. Vor Jahren habe ich die Erinnerungen der Anna Wimschneider gele

C*
26. Jan.4 Min. Lesezeit


Weise Frauen
In dieser Woche läuft in österreichischen Kinos die Dokumentation Wise Women an. Nicole Scherg begleitet in ihrem Film fünf Hebammen - in Äthiopien, Brasilien, Marokko, Nepal und Österreich. Dieses filmische Dokument scheint mir so sehenswert, weil es zeigt, was Frauen, die sich vertrauensvoll aufeinander einlassen, bewegen können: ein jeweils individuelles Wunder einer Geburt, die ja niemals einem Drehplan folge, wie die Regisseurin meint. Eine Hebamme, so lese ich, begleite

C*
20. Jan.2 Min. Lesezeit


Ein unvergesslicher Abend im Wiener Musikverein
Wiener Musikverein Das Neorenaissancegebäude wurde 1867 bis 1870 durch die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien von Theophil Hansen errichtet. Mit dem Großen Saal (auch Goldener Saal) besitzt es einen der besten Konzertsäle der Welt. Gerne erinnere ich mich an zwei grandiose musikalische Abende in Wien, an denen ich dem

C*
4. Jan.4 Min. Lesezeit


Eine liebende Mutter
Die liebende Mutter bringt ihrem Kind das Laufen bei. Sie ist gerade so weit von ihm entfernt, dass sie es nicht mehr halten kann. Sie streckt ihre Arme aus; ihr Gesicht wirkt ermutigend. Das Kind strebt ständig nach einer Zuflucht in Mamas Armen, ohne auch nur zu ahnen, dass es im gleichen Augenblick den Beweis erbringt, dass es auch ohne sie auskommt. (Søren Kierkegaard) Der Kinofilm Mit Liebe und Chansons erzählt mit viel Humor eine wahre Geschichte. Er erzählt von einer

C*
2. Jan.4 Min. Lesezeit


Ein Filmgedicht
Ein Filmgedicht von kollektivem Schmerz, so betitelt Martin Nguyen im Falter seine Beschreibung des Spielfilms In die Sonne schauen. Eine sehr pointierte Zusammenfassung in fünf Worten. Im Standard ist zu lesen, dass der Film dorthin sieht, wo es wehtut. Vorweg, es ist ein Spielfilm, der Überlänge hat, und der formal wie inhaltlich tatsächlich auch mich an Das weiße Band von Michael Haneke erinnert und doch ganz anders ist. In die Sonne schauen ist ein Film, der ebenfall

C*
30. Nov. 20253 Min. Lesezeit


Gefährliche Bücher und mutige Frauen
Filmen, die das soziale Leben und das politische Agieren im Iran beleuchten, folgen wir schon seit einigen Jahren immer wieder in unserem Programmkino, so auch mit unserem aktuellen Kinofilm. Der israelische Filmregisseur Eran Riklis erzählt in seinem Spielfilm Lolita lesen in Teheran von wahren Begebenheiten aus dem Leben der Literaturprofessorin Azar Nafisi, die sie auch in ihrem gleichlautenden autobiografischen Buch beschreibt. Die Schauspielerinnen, die zu sehen sind, le

C*
23. Nov. 20253 Min. Lesezeit


Der beste Freund des Menschen
Es war wohl im Jahr 1983, als unser sehnlichster Wunsch nach einem Hund in Erfüllung ging. Zwei Mädchen, die ihre Eltern wiederholt bestürmt hatten, so ein wunderbares Geschöpf in die Familie aufzunehmen, hatten endlich Erfolg. Ich erinnere mich noch, dass meine Schwester unseren kleinen Schatz zuerst entdeckte - sie nahm ihn in ihre Arme und herzte ihn als erste, was sich als die Basis einer innigen Liebe erweisen sollte. So sehr unser Dackel auch unsere Mutter und mich lieb

C*
14. Nov. 20254 Min. Lesezeit
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Das freundliche Teilen meiner Texte und Fotos mit Quellenangabe ist gerne gestattet, sofern diese unverändert bleiben! C Stern
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