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Was mir heilig ist

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  • vor 3 Stunden
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Das Schönste ist auch das Heiligste. (Friedrich Hölderlin)
Das Schönste ist auch das Heiligste. (Friedrich Hölderlin)

Blauer Himmel, das eine oder andere federweiße Wölkchen und eine sanft gewordene Sonne, die den Spätsommer begleitet, nähren meine Fähigkeit, reines Glück zu empfinden.

Überhaupt sind es sinnesfreudige Aufenthalte in der Natur, die mir heilig sind.

Frühling, Sommer, Herbst und Winter - jede Jahreszeit hält ihre Wunder bereit, wenn wir sie nur betrachten wollen. Da spüre ich soviel innere Dankbarkeit, die sich auch vernehmbar an meine Lippen drängt.

Gegenwärtig sein, so ein warmes Gefühl wie auch heilsam. Nicht zurückblicken, was war, oder voraussehen wollen, was sein könnte - einfach nur da sein, genau jetzt und in diesem Augenblick. Es gelingt mir ebenfalls am besten im Zusammensein mit Mutter Natur. Manchmal kann auch ein Film genau zu diesem einfachen Sein inspirierend wirken, Wim Wenders' Perfect Days möchte ich in diesem Zusammenhang empfehlen.


Respektvollen Dank an meine Intuition, die mich unaufdringlich, aber wahrhaftig auf den verschlungenen Wegen des Lebens begleitet. Im Bewusstsein dieser bin ich schon des öfteren goldrichtig abgebogen, zur rechten Zeit, am richtigen Ort.


Geistvolles bittet in seinem Raum um Ruhe und um Gewahrsein - so wird eine Reise nach innen zu einem tiefen Erlebnis, ich kehre mit vollen Händen zurück.


Musik kann zu einem transzendentalen und sehr persönlichen Erleben werden.

Sie begleitet mich seit meiner Kindheit und auf so viele Arten. Ich bin immer wieder beseelt von neuen Entdeckungen, aber auch von solchen Stücken, die ich schon seit einigen Jahrzehnten schätze.


Auch Freundschaften sind mir heilig und ich pflege sie. Seelische Verbindungen sind erfrischend und nährend. Nicht immer ist es die gleiche Blutlinie, die Menschen zueinander führt.


Die Liebe, das großzügigste Geschenk des Lebens - sie zeigt sich vielseitig und bunt in meinem Leben. Ich lasse sie dankbar ihr Werk vollbringen.


Und schließlich, aus gutem Grunde möchte ich auch meine Sonntagsruhe erwähnen. Auf der Straße des Lebens wird die Geschwindigkeit merklich gedrosselt, die Welt weicht zurück.





 
 
 

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