Ein Glücksplatz
- C*

- 6. März
- 2 Min. Lesezeit

Die Natur ist im Erwachen, es drängt uns Menschen nach draußen, wir wollen das schöne Wetter und die sanften und so wohltuenden Veränderungen unserer Umwelt genießen. Ich habe schon vor längerem ein ganz besonderes Glücksplätzchen entdeckt, von dem wir wunderbare Ausblicke ins Tote Gebirge (Salzkammergut) genießen konnten. Dieses Glücksplätzchen steht stellvertretend für so viele Platzerl, an denen wir Menschen tiefe Freude in und an der Natur erleben können. Ich wünsche Dir so ein stilles, von Glück erfülltes Sein in der Natur.

Ich freue mich erneut auf einen außergewöhnlichen Film, den wir am Wochenende sehen wollen. Silent Friend - bestimmt kein Film für die Massen, aber einer, der wohl lange wunderbar nachhallen wird.
In der mittelalterlichen Universitätsstadt Marburg in Deutschland ist ein majestätischer Ginkgobaum seit annähernd zweihundert Jahren ein stiller Zeuge und ein Beobachter von Menschen. Im Film wird der Baum Menschen auf drei Zeitebenen erleben.
1908 betritt Grete den Park, sie wird den Baum später mit ihrer Kamera erforschen. Grete wird die erste Botanikstudentin der Universität sein, und das wird ihr von ihren patriarchal tickenden Professoren nicht leichtgemacht.
1972 kommt Hannes nach Marburg. Durch seine Studiumskollegin Gundula wird er sensibilisiert in seinem Umgang mit einer Pflanze, dadurch erfährt er auch als Mensch eine Wandlung.
2020 wird ein Neurowissenschaftler während des Lockdowns den Versuch machen, Energieströme an Pflanzen zu messen.
Der Film wird vielfach als poetisches Meisterwerk gelobt, er lädt dazu ein, das Verhältnis von Mensch und Natur achtsam zu betrachten.
Am Ginkgobaum fasziniert mich, dass er ungewöhnlich widerstandsfähig ist. Seit ca. 250 Millionen Jahren*) gibt es ihn schon auf unserem Planeten. Als älteste Ginkgobäume gelten einige in asiatischen Ländern, diese sollen inzwischen ein Alter von etwa 3000 Jahren*) erreicht haben. Wegen seiner Widerstandsfähigkeit gilt der Ginkgobaum den Menschen auch als ein Symbol für Beständigkeit und Lebenskraft. Dieser Baum kann als wahrer Überlebenskünstler bezeichnet werden, wohl deshalb, weil er sich den Umweltbedingungen außergewöhnlich gut anpassen kann.
Fotos: C* #Natur #Filmtipps
*) die Zeitangaben variieren selbst in wissenschaftlichen Beiträgen



ich habe auch einige glücksplätze, wo ich immer wieder gerne verweile, wo ich mich von vielen gedanken und erlebnissen ausruhen kann.
der film klingt wirklich sehr gut. bisher habe ich noch nichts davon gehört, werde aber aufpassen, wenn er hier im programmkino läuft.
liebe grüße von mano
Danke für den Filmvorschlag. Auch ich habe sogenannte Kraftbäume, bei und an denen ich gern verweile, die ich sogar umarme und inneren Frieden finde. Und ich drücke dies dann auch in vielen Gedichten über Bäume aus.
Hermann Hesse's Buch Bäume ist auch so ein herrliches Beispiel dafür, dass Bäume Wesen sind, lebendige.
Wir haben hier in einem Dorf eine Platane stehen, die 1668 gepflanzt wurde. Es gehören einige Menschen dazu, diesen Stamm zu umfassen....
Liebe Herzensgrüße,
Edith
Dieser Film ist gewiss sehr beeindruckend, liebe C Stern. Ich wünsche Euch ein tolles Filmerlebnis.
Sicher kennst du auch den Film "Das Geheimnis der Bäume" ...
https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=das+geheimnis+der+b%C3%A4ume+trai#fpstate=ive&vld=cid:978f3f93,vid:uYuExobknzw,st:0
Ich habe ihn damals mit meiner Freundin im Kino gesehen. Leider waren wir fast die einzigen dort. Das fand ich so traurig.
Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende ...
mit lieben Grüßen,
Andrea
Das hört sich prima an und ich wünsche dir viel schönes und nachhaltiges Erleben bei euerm Kinobesuch. (Ja, das wäre auch ein Film für mich - wie gestern der Streifen "Perfect Days". Danke auch für die wunderschöne Sicht vom Glücksplatz aus ins Gebirge. Sie ist betörend schön!
Lieben Gruss, Brigitte