• Text und Fotos: C*

Im Kokon der Natur


Ich habe mich wieder eingeholt - meine Seele und mein Körper, durch den sie spricht, haben mich erinnert, mir wieder ganz nah zu sein!

Ich habe Tage in der Stille verbracht, selbstbestimmt, meinen Herzensraum weit geöffnet, mich dem Kokon der Natur anvertraut. Meine tiefen Glücksgefühle machen mich dankbar - ich danke meinen Eltern, die uns in unserer Kindheit mit dieser prächtigen Naturkulisse vertraut gemacht haben.

Es ist ein Geschenk, Orte zu kennen, an denen Wirtschaftsfaktoren noch nicht die Überhand gewonnen haben, wo die Natur nicht als reine Vergnügungskulisse gesehen wird.

Ich bin dankbar, dass es verantwortungsbewusste Menschen gibt, die sich nicht dem Zeitgeist beugen und es als ihre Aufgabe sehen, ihre Umwelt nicht gnadenlos auszubeuten.

Unsere schnelllebige Zeit macht so viele Menschen krank. Ihre Seelen können mit den raschen Fortschritten in so vielen Bereichen nicht mehr Schritt halten - Fortschritt bestimmt das Dasein.

Viele Menschen befinden sich in einem Zustand der seelischen Obdachlosigkeit, sie finden nicht mehr Heimat in sich selbst, vegetieren fremdbestimmt, wissen nicht mehr, wer sie selbst sind, was sie ausmacht. Rastlosigkeit und Getriebensein sind Bestandteile vieler Biografien.

Wenn der Gang der Welt nicht aufgehalten werden kann, ist es umso wichtiger, unser eigenes Tempo zu finden und zu gehen! Wieder Atem holen lernen, das ist es!

(alle Fotos: Nationalpark Nockberge, Kärnten)

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