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Unser Körper - Übersetzer der Seele

  • Autorenbild: C*
    C*
  • 3. März 2017
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 3. Okt. 2020


In diesen Tagen ist es mir nicht ausreichend möglich, meine Gedanken ins Physische, ins Sichtbare zu übertragen. Sie kreisen intensiv um das globale Gewissen. Meine Gedanken werden mein Inneres zu einem späteren Zeitpunkt verlassen!

Meinen rechten Mittelfinger ziert ein dicker Verband. Ein ärztlicher Eingriff ist erfolgt, damit mein Finger heil werden kann. Ein eingerissener Nagel ist der Auslöser einer quälenden Entzündung.

Was will mir diese Zeitqualität vermitteln?

Meine Seele hat sich also einen Weg ins Außen gebahnt. Ich darf in meinem materiellen Leben zur Ruhe kommen.

Ich muss nicht erst nach weiteren Antworten suchen, denn ich kenne eine wesentliche Anwort schon seit einiger Zeit: Mein schmerzender Finger mahnt mich, das abzustreifen, was schon länger nicht mehr stimmig für mich ist. Er zeugt davon, wie entzündet manche Beziehungen sind. Ich visioniere, alte Türen zu schließen und neue zu öffnen.

Ich habe wiederum viel erfahren, begriffen, gelernt.

Danke dafür, mein Leben! Danke für den kostbaren Hinweis, arbeiten darf ich selbst für die Er_lösung!

Ich gebe mein Bestes - und ich lasse mich auch beschenken.

Wo in Deinem Leben gibt es diese Hinweise,

dass Du nicht aus Deiner Fülle schöpfen kannst?

In welchen Momenten wird Dein Körper zum Übersetzer Deiner Seele?

Ist es der aufdringliche Husten, der Dich schon seit Tagen, vielleicht sogar seit Wochen quält? Was möchtest Du "eigentlich" sagen, statt es immer nur zu schlucken?

Betrachte Deinen immer wiederkehrenden Schnupfen - hast Du die Nase von etwas ganz gewaltig voll?

Welche Ereignisse im Außen verschaffen Dir immer wieder Bauchschmerzen, was kannst Du nicht verdauen?

Es gibt eine Geschichte, die mir am Herzen liegt - ich möchte sie mit Dir teilen:

Die Geburt des Schmetterlings

Ein Wissenschaftler beobachtete einen Schmetterling und sah, wie sehr sich dieser abmühte, durch das enge Loch aus dem Kokon zu schlüpfen. Stundenlang kämpfte der Schmetterling, um sich daraus zu befreien. Da bekam der Wissenschaftler Mitleid mit dem Schmetterling, ging in die Küche, holte ein kleines Messer und weitete vorsichtig das Loch im Kokon, damit sich der Schmetterling leichter befreien konnte.

Der Schmetterling entschlüpfte sehr schnell und sehr leicht. Doch was der Mann dann sah, erschreckte ihn doch sehr.

Der Schmetterling, der da entschlüpfte, war ein Krüppel.

Die Flügel waren ganz kurz und er konnte nur flattern, aber nicht richtig fliegen.

Da ging der Wissenschaftler zu einem Freund, einem Biologen, und fragte diesen:

"Warum sind die Flügel so kurz und warum kann dieser Schmetterling nicht richtig fliegen?"

Der Biologe fragte ihn, was er denn gemacht hätte.

Da erzählte der Wissenschaftler, dass er dem Schmetterling geholfen hatte, leichter aus dem Kokon zu schlüpfen.

"Das war das Schlimmste, was du tun konntest. Denn durch die enge Öffnung ist der Schmetterling gezwungen, sich hindurchzuquetschen. Erst dadurch werden seine Flügel aus dem Körper herausgequetscht und wenn er dann ganz ausgeschlüpft ist, kann er fliegen.

Weil du ihm geholfen hast und den Schmerz ersparen wolltest, hast du ihm zwar kurzfristig geholfen, aber ihn langfristig zum Krüppel gemacht."

Wir brauchen manchmal den Schmerz, um eine wesentliche Erfahrung machen zu können; auch, um uns entfalten zu können - um der oder die zu sein, die wir sein können! Wir befinden uns ein Leben lang in einem Geburtsvorgang, im günstigsten Fall!

Viele Menschen sterben jedoch, bevor sie ganz geboren werden.

Wir brauchen manchmal auch die Erfahrung eines Neubeginns, wenn er vorerst auch mit Ungemach verbunden ist. Ein echter Neubeginn, in den wir wir keine alten Muster mehr übertragen, der ist oft auch mit dem Ende eines alten Weges verbunden ... Ent_scheidungen. Abschied nehmen. Loslassen.

Die Not ist oft *not_wendig* - eine Entwicklungschance, die wir nutzen können. Der Not kann eine Wende folgen!

Spann Deine Flügel, flieg!

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