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Wir schließen

  • Autorenbild: C*
    C*
  • 18. Juni
  • 1 Min. Lesezeit



Erfolg schützt nicht vor Schließung - so denke ich über die vor kurzem erfolgte Mitteilung, dass die Wiener Kammeroper tatsächlich ihre Türen schließen muss.

Dass beim Staatsbudget gespart werden muss, ist mir aus ganz unterschiedlichen Sichtweisen klar und verständlich.

Was mich weitaus mehr irritiert, ist, dass sich keine wohlhabenden Menschen finden, die in diesen herausfordernden Zeiten als Mäzen*innen dafür sorgen, dass beliebte Häuser, die Menschen mit Kunst und Kultur erfreuen, nicht geschlossen werden müssen.


Diese Gedanken bewegen mich in den letzten Tagen. Und noch einige mehr, was auch dafür gesorgt hat, dass es hier wieder etwas stiller wurde. Das soll sich bald wieder ändern ...


Bild: mit Hilfe von KI erstellt

 
 
 

6 Kommentare


Jutta Urbat
Jutta Urbat
19. Juni

Das ist wirklich schade, dass solche Häuser schließen müssen. Andererseits finde ich es aber auch nicht in Ordnung, dass die Eintrittspreise teilweise so hoch sind, dass ein Teil der Bevölkerung schon von vornherein von jeglicher Kunst ausgeschlossen bleibt.

Liebe Grüße

Jutta

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C*
C*
19. Juni
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Ich kann Deine Aussage nur bestätigen - auch diesen Gedanken trage ich oft: Ich habe erst vor kurzem einen Workshop besucht - 50 % der Österreicher*innen haben am Ende des Monats kein Geld zur Verfügung, um es zu sparen. Es geht alles für die notwendigsten Einkäufe auf. Und für diese Menschen gibt es dann sicher auch keinen Euro, um sich an Kulturellem zu erfreuen. Das ist eine bittere Erkenntnis, liebe Jutta!

Ganz liebe Grüße nach Berlin

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Edith Hornau
Edith Hornau
19. Juni

Ohne Kultur geht so sehr viel verloren ... Den Regierenden ist sicher nicht klar, dass ohne Kultur das Land an Armut erkrankt, da können noch so viele Gelder in anderes reingesteckt werden.

Traurig allemal und hier in Deutschland ist es nicht anders.

Da wird am falschen Ende gespart und dies wird sich rächen...

Herzliche Grüße ganz lieb,

Edith

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C*
C*
19. Juni
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Ohne Kultur auf den Bühnen keine Kultur unter den Menschen - unkultiviert, das kommt mir auch in den Sinn, liebe Edith!

Die ReGIERenden leisten ihrem Volk, das ihre Funktionen bezahlt, vielfach keine guten Dienste und erhöhen auch noch selbst ihr Einkommen (aus Steuern finanziert). Ich bin durchaus für weitaus mehr direkte Demokratie, wo sich auch ein Wählerwille abbildet.

Jedes Jahr rund um Weihnachten gibt es in Österreich die große TV-Spendenaktion "Licht ins Dunkel". Erst in den letzten Jahren wurde mir so richtig klar, was das für eine verdrehte Sache ist: Da sitzen dann auch scheinheilige Politiker*innen beim Telefon und nehmen Spendenzusagen entgegen - die selben Leute, die dafür sorgen, dass es dunkel wird in Österreich ... Arg!

Herzliche Grüße auch…

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Brigitte Fuchs
Brigitte Fuchs
19. Juni

Ja, solche durch Geldmangel und Budgetkürzungen verursachte Schliessungen machen traurig. Es ist jammerschade, wenn die Kultur darunter leiden muss.

Einen lieben Gruss in den Tag,

Brigitte


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C*
C*
19. Juni
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Ich denke, dass manchmal an den falschen Plätzen gespart wird. Für fragwürdige Bauprojekte für den Individualverkehr ist immer Geld vorhanden, auch für Prestigeprojekte, mit denen sich Politiker*innen selbst ein Denkmal setzen.

In diesem Zusammenhang hinterfrage ich auch ehrenamtliche Tätigkeiten. Schön und gut, dass es Menschen gibt, die unentgeltlich in vielen Bereichen arbeiten. Dennoch sehe ich das auch kritisch, denn dafür geht viel Lebenszeit auf, auch Zeit, die für Familien knapper wird. Es müsste ein Staat wie Österreich in der Lage sein, alle wichtigen Bereiche zu finanzieren, natürlich mit Augenmaß. Wenn ich da nur an die Coronazeit denke, wo das Geld mit vollen Händen hinausgeschaufelt wurde, um angeblich Firmenpleiten zu vermeiden, bin ich im Rückblick wirklich ungehalten. Damals habe ich dieses…

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