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Vogelgesänge ...



Vogelgesänge können das Menschenherz beglücken. Ein Tag mit Blau am Himmel, begleitet von frühlingshaft Blühendem am Wegesrand, mit angenehmen Temperaturen und Vogelgesang - Menschenseelen können auf diese Weise ebenso erblühen. So zumindest erlebe ich mein naturnahes Leben, das mir stets auch die Gelegenheit schenkt, mich in der wahren Gegenwärtigkeit zu üben.


Meine Ohren täuschen sich nicht: Vögel singen nun schon viel früher am Morgen und auch lauter (üblicherweise setzt der Gesang der Vögel erst bei Dämmerung ein).

Von Veränderungen im Verhalten der Vögel berichten Wissenschafter*innen schon seit Jahren. Hintergründe für diese Entwicklungen sind Umwelteinflüsse, wie etwa auch die zunehmende Lichtverschmutzung. Diese lässt die Vögel vor allem im urbanen Raum kaum mehr den Tag von der Nacht unterscheiden – und mit mehr Lautstärke müssen sie gegen den Menschenlärm ansingen, um ihre Bereitschaft für Zweisamkeit bekunden zu können oder um ihr Revier abzugrenzen. In geschützten Naturbereichen verändern Vögel ihre Verhaltensweisen übrigens kaum.

Ihre Gesänge verkürzen sie zugunsten der Lautstärke, wie die Wissenschaft am Beispiel der Kohlmeise zu berichten weiß: Ihren dreiteiligen Gesang haben die Kohlmeisen vor allem in den Städten auf einen zweiteiligen Gesang verkürzt. Die Lebensumgebung der Vögel hat übrigens auch einen Einfluss auf ihre Lebenserwartung.


... im Gartenparadies



Ein spontaner Ausflug in den schönsten öffentlichen Garten weit und breit.

Fröhliches Zwitschern und emsiges Summen sind bereits deutlich zu vernehmen, dazu betörende Düfte frühlingshafter Blumen, zwischendurch auch ein feiner Knoblauchgeruch, der mich von den Bärlauchplätzen anweht. Mit Bedacht zwischen all den Schönheiten wandeln. Um dann auf einer hübschen Terrasse zu verweilen, zum Staunen wie auch zum Schmökern. Die Bücherei hat sich von einem Berg an Büchern getrennt, da war auch ein Roman für mich dabei.


10 Kommentare

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10 commentaires


Mano Ka
Mano Ka
16 avr.

ich habe auch ein solches gartenparadies ganz in meiner nähe, das mich den eigenen garten nicht schmerzlich vermissen lässt. in der woche ist man dort fast allein und kann flora und fauna sehr genießen. am donnerstag berichte ich wieder über diesen wunderbaren ort.

liebe grüße von mano

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C*
C*
16 avr.
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Es ist wunderbar, in solche Paradiese eintauchen zu können!

Eigentlich ist es in meinem Refugium unter der Woche auch relativ ruhig, bei meinem letzten Besuch war allerdings einiges los.

Da freue ich mich schon sehr auf Deine Fotos und Deinen Bericht!

Liebe Grüße!

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Andrea Heinisch
Andrea Heinisch
12 avr.

Liebe C., das sind ja wieder einmal sehr interessante Informationen! Wieder einmal faszinierend, aber v.a. auch erschreckend zu sehen, wie sehr alle miteinander verbunden, vernetzt ist. Dass eine Veränderung an einer Stelle zahllose andere Veränderungen hervorruft. - Unsere Vögel hier am Grundstück können sich zum Glück noch so verhalten, wie es ihrer ursprünglichen Natur entspricht.

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße, Andrea

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C*
C*
13 avr.
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Gerade an zahlreichen Beispielen der sich verändernden Umwelt können wir sehr gut nachvollziehen, wie sehr alles aufeinander abgestimmt ist oder eben sich wechselseitig beeinflusst. Ich finde es essenziell, dass auch Kindern schon bald dieser geschärfte Blick nahegebracht wird. Sie sind es, die unseren Lebensraum bedauerlicherweise bereits sehr verändert vorfinden.

Ich finde es übrigens auch immer wieder beunruhigend, wenn sich Erwachsene über Kinder beschweren, die laut seien. Dabei schreien viele Kinder einfach nur gegen die Taubheit ihrer Eltern oder anderer Erwachsenen an, sie können sich sonst keine Aufmerksamkeit mehr verschaffen ...

Ein Refugium wie Eures ist eine wunderbare kleine Welt für Mensch und Tier -

ganz in diesem Sinne auch ein schönes Wochenende für Dich!

Liebe Grüße zu Dir!

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Jutta Urbat
Jutta Urbat
11 avr.

Ich habe auch so einen Garten in der Nähe. Von daher kann ich deine Begeisterung sehr gut verstehen. Das Frühjahr ist wirklich eine Jahreszeit, wo einem das Herz aufgeht und ich lausche auch auf das Gezwitscher der Vögel. Heute habe ich die erste Nachtigall gehört.


Liebe Grüße

Jutta

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C*
C*
13 avr.
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Leider verstehe ich mich nicht darauf, viele Vogelstimmen zu erkennen. So, wie ich auch viele Blumen nicht benennen kann, das hindert mich allerdings nicht daran, den Reichtum und die unendliche Schönheit der Natur zu lieben.

Jedenfalls freue ich mich schon, wenn meine Ohren den Kuckucksruf wieder vernehmen.

Liebe Grüße zu Dir!

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andreaobi
11 avr.

So einen Garten in der Nähe, das muss traumhaft sein. Den würde ich bestimmt auch öfter besuchen.

Aber auch die kleinen sind jetzt zauberhaft, und im Moment dringt Vogelgesang durchs offene Fenster bei schönstem Wetter ... was will ich mehr?

Ja, die Tiere passen sich den Umweltbedingungen an. Das sieht man auch bei anderen Tierarten. Z.B. Igel, die eigentlich nur in der Nacht durch den Garten watschelten und schnüffelten. Aber jetzt kann man sie durchaus auch mal tagsüber sehen. Der Lebensraum der Tiere wird mehr und mehr eingeschränkt. Ein Thema, das mich sehr betrübt.


Ein lieber Gruß zu dir, liebe C *,

Andrea

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C*
C*
11 avr.
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Ganz in der Nähe befindet sich dieser Garten nicht, ist aber mit Öffis gut zu erreichen. Ja, einfach traumhaft, anders kann ich ihn nicht beschreiben! Ein wahres Refugium, in dem es auch tolle Kulturveranstaltungen gibt, wie auch Ausstellungen und Skulpturen, die an vielen Plätzen zu finden sind. Dieser Ort ist auch beliebt bei Menschen, die einander das Ja-Wort geben.

Tiere und ihre unfassbare Anpassungsfähigkeit bzw. die bittere Notwendigkeit, sich an die Umwelt anzupassen - ebenso berührend wie traurig! Wie Du auf meinem Foto zum Beitrag "Die Natur - eine harmonische Harmonie" sehen kannst, hatte ich auch eine Igelbegegnung untertags, zunächst war mir gar nicht klar, dass sie ungewöhnlich ist.

Ich freute mich auch noch, dass mich der Igel so nah…

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stemmer.recklinghausen
stemmer.recklinghausen
11 avr.

In meinem Garten geht es auch recht turbulent zu, vor allem wenn gerade die Vogelfutterstellen neu gefüllt sind. Doch auch andere "Hilfsmittel" wie meine beiden Sprudelsteine - als verkürzte Springbrunnen - werden gerne angenommen. Es scheint sich herumgesprochen zu haben, dass in meinem Garten etwas zu holen ist. Wenn nur nicht auch meine Haut im Zusammenhang mit dem diesjährigen Heuschnupfen blühen würde. Es ist nur schwer zu ertragen. Und immer wieder überlege ich, ob ich raus soll oder nicht. Es ist dieses Jahr wirklich exrem.

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C*
C*
11 avr.
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Deine Gartenmelodien kann ich mir lebhaft vorstellen! Wie beglückend 🦋

Auch in den Gärten meiner Nachbar*innen befinden sich Futterstellen (die leider auch schon Ratten angelockt haben), ebenso wie Wasserstellen, wenngleich diese nicht elegant sprudeln (das würde mir gefallen!) Ja, unter Vögeln sprechen sich solche Paradiese rasch herum :-)

Ich bedaure es sehr, dass Du so heftig unter Heuschnupfen zu leiden hast! Das muss eine Tortur sein. Ob es da effiziente Abhilfe gibt?

Übrigens habe ich gestern doch auch Saharastaub auf meinem Balkon entdeckt, der Sturm in der Nacht dürfte ihn begünstigt haben, sich auszubreiten. Ich bin dem Staub gleich entschlossen mit Schaufel und Besen begegnet.

Mitfühlende Grüße zu Dir!

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