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Pure Lebensfreude

  • Autorenbild: C*
    C*
  • vor 16 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 5 Stunden




Tag zwei des Pflasterspektakels - mitten hinein also wiederum ins bunte Treiben.

Das Straßenkunstfestival spielt sich übrigens weiträumig in der Innenstadt ab, in den sogenannten Spektakel-Oasen geht es etwas gemächlicher zur Sache, hier kann das Publikum auch sitzen. Diese Oasen werde ich heute noch gar nicht erreichen, weil es an anderen Plätzen soviel zu sehen gibt.


Obige Ladies begeistern ihr Publikum in der Altstadt. Ihre Vorstellung findet fast ausschließlich auf Zehenspitzen statt - völlig unvorstellbar für mich. Ich finde mich erst zum Schluss ihrer Darbietung ein, das Geschehen erschließt sich mir nicht so ganz, aber das irritiert mich überhaupt nicht: Viel zu faszinierend finde ich ihre Performance auf Zehenspitzen. Die Peitsche wird zum Schluss den Luftballon mit aller Präzision treffen, ein bisschen Konfettiregen muss schon sein.


Die besuchten Plätze wähle ich allesamt nicht laut Programm aus, viel lieber lasse ich mich mal hierhin und mal dorthin treiben. Und so finde ich mich auf dem Linzer Pfarrplatz ein, wo ich auf eine Künstlerin aufmerksam werde, die eine tolle Akrobatin ist. Das meint auch das Publikum, Beifall und Jubel sind enthusiastisch und wollen gar nicht enden. Die junge Frau scheint gemeinsame Sache zu machen mit dem benachbarten Engel, der einst zum Skandal wurde (nachstehender Beitrag) - beide schweben durch die Lüfte.





Weiter geht's mitten auf den Hauptplatz, wo zwei Einrad-Artisten ebenfalls ihr Publikum in den Bann ziehen. Ich komme gleichfalls aus dem Staunen nicht raus ...





Es gibt nur wenige Tage im Jahr, wo ich mir solche Menschenmengen antue ... Ich achte immer darauf, nicht mittendrin zu sein. Der Nachteil ist, dass ich es auf diese Weise schwer habe, brauchbare Bilder zu bekommen. Beim Fotografieren ist jedoch Geduld mein dritter Vorname.





Eine Pause ist unbedingt nötig, ein Rückzug in mein zweites Wohnzimmer ist angesagt ...

Ich kann mir keinen schöneren Ort vorstellen, um einen wunderbar selbstgemachten Eistee zu genießen. In meiner so geliebten Teeoase gibt es Neuigkeiten, diese bald an anderer Stelle.





Die Stehstill-Künstlerin Michelle Tam aus Litauen finde ich faszinierend. Sie erzählt die stille Geschichte einer Katzenliebhaberin, die Straßenkatzen füttert, für die sie sehr viel Mitgefühl empfindet.





Auch musikalisch ergeben sich wahre Highlights, eine Band - Die Gewürztraminer - finde ich besonders mitreißend. Ich teile meine Freude mit einem fröhlichen Publikum.

Das Festival begeistert übrigens jedes Jahr mehr als zweihunderttausend Besucher*innen, das möchte ich nicht unerwähnt lassen.

Nachfolgend ein Mitschnitt von mehreren Auftritten der Gewürztraminer - tasächlich wird sehr wohl getanzt, und wie :-) Das lassen wir uns doch nicht verbieten!




Danach stelle ich fest, dass es Zeit ist für mich, die Innenstadt in Richtung stadtauswärts zu verlassen. Morgen ist ja auch noch ein Tag ...



 
 
 

2 Kommentare


Brigitte Fuchs
Brigitte Fuchs
vor 8 Stunden

Faszinierend ist das und so lebendig und nahe beim Publikum.

Danke für deine schön geschilderte Bilderstrecke.

Und lieben Gruss in dein "spektakuläres" Wochenende, Brigitte

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C*
C*
vor 42 Minuten
Antwort an

Vielleicht wäre das was, dass Menschen es schaffen, ganz real in Sekundenschnelle und ohne Reiseaufwand am gewünschten Ort zu sein? 😉

Ich wünsche mir das für mich jedenfalls sehr oft 🎈

Heute setzen wir auch auf abendliche Feuershows, gegen 23 Uhr ist dann Ausklang.

Herzliche Grüße, C Stern

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