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Jeder Tag ist eine neue Gelegenheit

  • Autorenbild: C*
    C*
  • vor 3 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit



Unser gemeinsamer Entschluss hat in den letzten Tagen dazu geführt, in der elterlichen Wohnung mit dem Aufräumen und Entmüllen weiterzumachen. Zu viert haben wir mehrere Stunden damit verbracht, zu entscheiden, welche Dinge weggeschmissen werden, was noch verwendet und in einen Sozialladen gebracht werden kann oder was wir selbst behalten wollen.


Ich habe ein Büchlein gefunden, das ich etwas näher in Augenschein nehmen möchte. In einem interessanten Beitrag ist über das Thema Entscheidungen zu lesen. Demnach sollten Entscheidungen immer vormittags getroffen werden. Entscheidungen zu treffen sei nämlich mindestens so ermüdend wie harte körperliche Arbeit. Nach mehreren Entscheidungsvorgängen würde die Tendenz steigen, Entscheidungen zu vertagen. Dienstliche oder private Beschlüsse sollten also stets auf den Vormittag gelegt werden.

Wer wichtige Entscheidungen zu treffen hat, soll sich nicht damit schwächen, davor Entscheidungen über Kleinigkeiten treffen zu wollen. Ein berufliches Meeting soll spätestens um 10 Uhr angesetzt werden. Private Entscheidungen sind am besten an einem Samstag- oder Sonntagvormittag aufgehoben.

Ich werde mich neugierig in die Rolle der Beobachterin begeben.


Foto: C*

 
 
 

6 Kommentare


Brigitte Fuchs
Brigitte Fuchs
vor 3 Tagen

Oh, das gibt sicher viel zu entscheiden im Moment bei euch.

Diese Räumarbeiten haben wir schon länger hinter uns und auch unser früheres Zuhause haben wir "geräumt" für einen Neustart in die letzte Lebensphase. :--) Beste Wünsche und liebe Grüsse zum Start in den April, Brigitte

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C*
C*
vor 2 Tagen
Antwort an

Ich erlebe es schon länger so, dass maßloser Besitz einfach nur belastend ist. Ich denke mir immer, die allermeisten Menschen haben soviel Ballast und Sorgen, wie sie was wem einmal "vererben" könnten. Ich finde, es reicht, ein gutes Leben zu haben, wenn für alles Wichtige gesorgt ist - darüber hinaus möchte ich nicht sammeln.

Was für ein gutes Gefühl, wenn man all dieses Räumen hinter sich gebracht hat!

Vielen Dank für Deine Wünsche, herzliche Grüße!

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stemmer.recklinghausen
stemmer.recklinghausen
vor 3 Tagen

Dass Entscheidungen kräftezehrend sein können, erlebe ich im Moment am eigenen Leib und wundere mich dennoch, wie erschöpft ich mich fühle. Danke für diesen Impuls. Dem werde ich jetzt einmal nachgehen und - so wie du - mich in die Beobachterrolle begeben. Hab einen guten Start in den April.

Herzliche Grüße

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C*
C*
vor 2 Tagen
Antwort an

Wunderbar, wenn sich mein Büchlein als Impulsgeber erweist. Danke für Deine Rückmeldung!

Wir haben jetzt zwei Tage Entscheidungen getroffen, abends fühle ich mich geplättet. Es ist definitiv körperlich anstrengend.

Ich wünsche Dir viel Kraft für Deine Entscheidungen,

herzliche Grüße!

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Erika Nittel-Traser
Erika Nittel-Traser
vor 3 Tagen

Die Sache mit den vormittäglichen Entscheidungen kommt mir doch sehr entgegen :)

Ganz generell beobachte ich an/ bei mir, dass das Leben während der ersten Hälfte des Tages leichter zu sein scheint. Termine lege ich, wann immer möglich, in die Vormittagsstunden, so, wie andere Dinge auch. Früher war ich eher eine Eule, auch das hat sich verändert. Der Nachmittag hat mehr und mehr die Qualität eines "frühen Feierabends".

Gerade komme ich ein wenig ins Schwimmen, weil ich nicht alles auf die zunehmenden Lebensjahre schieben will - aber letztlich scheint es so zu sein. Wie immer eine Sache der Akzeptanz ...

Alles Gute beim Aufräumen und Entmüllen. Idealerweise an Vormittagen.

Herzliche Grüße,

Erika

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C*
C*
vor 2 Tagen
Antwort an

Interessant, wie sich Erfahrungen gestalten. Ich freue mich über diesen Erfahrungsaustausch!

Wenn ich am Vormittag nicht in Schwung komme, dann ist eigentlich der ganze Tag gelaufen und abends bin ich auf diese Weise nicht sonderlich zufrieden.

Das Aufräumen und Entmüllen hat sich jetzt über zwei Tage gezogen und es ist erst der Anfang. Aber er ist gemacht, wie wir weiter mit einem unfassbar vollgeräumten Haushalt mit vielen Dingen, die nie genützt wurden, verfahren werden, wird sich noch weisen. Es war jetzt einmal ein grobes Vorsortieren, beschränkt auf zwei Räume. Ich habe mir schon oft gedacht, dass ich das meinen eigenen Kindern (sofern ich welche hätte) NIEMALS antun würde. Ich bin durch diese auch emotional anstrengende Arbeit erst recht motiviert, in…

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