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Eine Romanze

  • Autorenbild: C*
    C*
  • vor 5 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit



Es gibt Lieder, die gehen einem nie mehr aus dem Kopf.

So geht es mir mit diesem Song aus dem Jahr 1981, den Midge Ure maßgeblich gestaltet hat. Dieser Mann ist aus der Welt der Musik bis heute nicht wegzudenken und immer noch aktiv. Midge Ure hat viele Musiker*innen begleitet, u.a. war er auch für das musikalische Gustostück Fade to Grey (Visage) verantwortlich. Als Sänger feierte er seinen größten Erfolg mit Ultravox.


Vienna ist ein Liebeslied, das eine Urlaubsromanze in einer fremden Stadt beschreibt. Eine Liebe, die allerdings nach wenigen Tagen - zurück in der Heimat - verblasst.

Schon als wir 'Vienna' schrieben, wussten wir, dass es etwas Besonderes war. So etwas hatte ich vorher noch nie gehört. Wir spielten es am Ende eines jeden Aufnahmetages, weil wir alle diese riesige Begeisterung beim Hören verspürten. Es war so einzigartig mit dem großen schwülstig-kraftvollen Ende. (Midge Ure)

Schwülstig - das passt zu Wien. Ein Lebensgefühl, das den Wiener Adel leitete, und sich u.a. auch in der Musik offenbarte, ebenso wie in der prachtvollen Architektur, vor allem entlang der Wiener Ringstraße.

Auch das Video wurde ein großer Erfolg, obwohl nur wenige Szenen in Wien gedreht werden konnten, die meisten Szenen wurden in London gedreht. Der Erfolg des Songs ließ kaum Zeit für Reisepläne, das Video musste rasch gedreht werden.

Das fertig geschnittene Video nimmt Anleihen an der Film-noir-Epoche und insbesondere an den ebenfalls in Wien spielenden Thriller 'Der dritte Mann'. (Quelle: Wikipedia)


Wien - mit dieser Stadt verbindet mich eine lebenslange Romanze. Es gibt so vieles, was in kultureller Hinsicht großartig und sehenswert ist, was ich auch hier im Blog schon des Öfteren festgehalten habe.

Viele sehen Wien als Welthauptstadt der klassischen Musik. So empfinde ich das auch.

Fulminante Konzerte habe ich ebenfalls einige in Wien erlebt, u.a. U2 (gleich dreimal), Sting, den Boss - Bruce Springsteen, Die drei Tenöre, David Helfgott (wunderbarerweise zweimal), Loreena McKennitt.

Und immer wieder mal denke ich daran, dass wir vor sechs Jahren Karten für die Wiener Oper hatten. Zum Jazzfest sollte Bryan Ferry nach Wien kommen, das Konzert war für Juli angesetzt. Welch unbändige Vorfreude! Doch dann kam Corona.

Bis heute bin ich enttäuscht, dass dieser Abend nicht stattfand.



 
 
 

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