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Zeit für uns selbst

  • Autorenbild: C*
    C*
  • 27. März
  • 1 Min. Lesezeit



In einer Welt, die ständiges Handeln von uns fordert, sind wir oft mit der Herausforderung konfrontiert, Zeit für uns selbst zu finden. Sich selbst Me-Time zu verschaffen, wird häufig missverstanden und als egoistischer Rückzug abgetan. Dabei ist es entscheidend, der eigenen psychischen Gesundheit einen verlässlichen Stellenwert einzuräumen.


Es ist inzwischen wissenschaftlich nachgewiesen, dass Dauerstress jene Hirnareale blockiert, die für Empathie, Geduld und Problemlösung zuständig sind.

Wir leben in einer leistungsorientierten Gesellschaft, in der die Notwendigkeit von Pausen und Selbstfürsorge abgewertet wird. Schnell steht im Raum, nicht leistungswillig und faul zu sein. Ich selbst habe in vielen beruflichen und privaten Situationen derart gehandelt, dass ich mir Pausen versagt habe. Dies ist gerade ein Thema in meiner beruflichen Reha, zu lernen, mir diese Pausen zuzugestehen und diese auch einzuhalten.

Meine Bedürfnisse nehme ich ganz deutlich wahr, es fällt mir allerdings schwer, sie klar zu kommunizieren. Da ich sehr großes Feingefühl für andere Menschen besitze, erkenne ich ihre Bedürfnisse häufig und unterstütze sie dabei, auch in diesem Sinne zu handeln.

In meinem Kopf steckte lange der Gedanke, dass man sich Erholung und Ruhe mit viel Arbeitseinsatz verdienen muss. Auch meine inneren Kritiker erkenne ich, es ist längst an der Zeit, sie effektiv durch Selbstmitgefühl zu ersetzen.

Selbstfürsorge ist ein Grundpfeiler emotionaler und psychischer Stabilität und im Sinne dieser möchte ich auch das kommende Wochenende verbringen. Das Wetter ist einladend, draußen wird es ungemütlich; Gelegenheit, zuhause das zu tun, was gut tut.


Archiv-Foto: C*

 
 
 

14 Kommentare


Annette Mertens
Annette Mertens
31. März

Liebe C*, tut mir leid, zu lesen, dass es dir momentan so ergeht. Ich hoffe und wünsche dir angenehme und erholsame Osterfeiertage, an denen du hoffentlich genug Zeit für die schönen, erbaulichen und Kraft spendenden Dinge des Lebens hast. Alles Liebe und herzliche Grüße, Annette 🍀🐰🐇🌸🪷🌹🌻🌼🌷🪻💐♥️🕊️

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C*
C*
02. Apr.
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Liebe Annette,

mein Vater hatte einen Harnwegsinfekt, der ihn selbst unter Einnahme von zwei unterschiedlichen Antibiotika länger beschäftigt hat. Dabei war auch eine drastische Verschlechterung seiner Verwirrung zu erkennen. Es geht ihm jetzt etwas besser, aber es ist deutlich, dass er bereits an einer demenziellen Erkrankung leidet.

Auszeiten sind geplant - und tatsächlich auch mit einem Teehausbesuch.

Vielen Dank für Deine lieben Wünsche - auch für Dich erholsame und bereichernde Osterfeiertage 🌷Herzliche Grüße, C Stern


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stemmer.recklinghausen
stemmer.recklinghausen
28. März

"Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen." Astrid Lindgren Muss mir das immer wieder vor Augen halten, um mir tatsächlich Pausen und Nichtstun zu erelauben, um nicht in genau die Abwertungsspirale zu kommen, die dann irgendwann im Burn-out landet. Gutes Gelingen wünsche ich dir. Herzliche Grüße

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C*
C*
29. März
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Diese Sperre ist auch Thema bei einem anderen Menschen, den ich sehr gut kenne.

Auch ich möchte verstehen, damit ich endlich umsetzen kann, was ich lerne oder inzwischen auch weiß - und hoffe auf meine Therapiestunden.

Auf einen gut verbrachten Sonntag, herzliche Grüße

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andreaobi
27. März

Ohne den Ausgleich ist man auch schnell mit seiner Kraft am Ende. Es tut so gut, wenn man sich nach etwas Geleistetem etwas Entspannendes gönnt. Das schenkt dann wieder Energie für neue Aufgaben.

In diesem Sinne wünsche ich dir ein entspanntes, schönes Wochenende, liebe C Stern!


Liebe Grüße,

Andrea

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C*
C*
29. März
Antwort an

Ich möchte so gerne möglichst oft selbstfreundschaftlich handeln ...

Auf einen freundlichen Sonntag, herzliche Grüße

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Brigitte Fuchs
Brigitte Fuchs
27. März

Dem kann ich nur zustimmen. Die Balance zu halten zwischen Pflicht und Kür lohnt sich auf jeden Fall und wirkt sich auch positiv auf die Umgebung aus.

Einen lieben Gruss in den Tag, Brigitte

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C*
C*
28. März
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Ja, so ist es - die Balance zu halten, hat große Auswirkungen, nicht nur auf einen selbst.

Im Moment erlebe ich sehr viel Unruhe im Außen, das mich umgibt - es ist mir kaum möglich, mich von diesen Wellen zu distanzieren. Sehr anstrengend, weshalb ich mich darüber freue, dass ich wieder mit einer Gesprächstherapie beginnen kann. Ich möchte vom Wissen ins erfolgreiche Tun kommen.

Ein schönes Wochenende Dir, herzliche Grüße 🦋

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