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Rückkehr zum Wesentlichen

Autorenbild: C*
C*
8. Aug.
2 Min. Lesezeit



Ist das nicht ein traumhafter Anblick? Ein Anblick wie dieser lässt mich jedes Mal um Worte ringen. Alles im Außen, was mich in ein tiefes wohliges Glücksgefühl bettet und große Dankbarkeit fühlen lässt, ist auf diesem Bild vereint. Wie so oft stelle ich fest, dass mich kein materieller Besitz dem Wesentlichen näherbringen könnte, als ich dies in meinem Sein in und mit der Natur verspüre. Ich kann daher dem so berühmten Satz von Antoine de Saint-Exupéry nicht vollends zustimmen, wenn er meint, dass das Wesentliche für die Augen unsichtbar sei.

Es gibt Plätze, die genau durch ihre Stille zu Menschen sprechen. Landschaften, denen alle Zeit der Welt gegeben war und ist, um sich in einem natürlichen Rhythmus zu entwickeln - weitgehend ohne das Zutun von Menschenhand. Solche Plätze, die wahrhaft Schätze sind, finden sich zum Beispiel in Nationalparks. In den sechs österreichischen Nationalparks zeigen sich kleine Welten von ungestümer und ungezügelter Schönheit, die auch einer Vielfalt von Tieren ein Zuhause geben.


Von einem Paar, das zu einer langen Reise mit einem Segelschiff aufbricht, erzählt Sergio Bambaren in seinem Buch Das weiße Segel. Diese Reise wird eine Reise zum eigenen Ich, das Kate und Michael in den Hamsterrädern des Alltags vernachlässigt haben. Auch ihre einst so liebevolle Beziehung zeigt klare Risse. Erst auf hoher See und im Zusammensein mit Menschen, deren Lebensrhythmus mit dem Herzschlag der Erde in Einklang ist, erinnern sich Kate und Michael daran, was im Leben wesentlich ist.


Foto: C* - aus meinem Archiv, Blick vom Schiederweiher (im Stodertal, Oberösterreich) aus auf die Spitzmauer und den Brotfall, rechts der Große Priel. Der Große Priel ist mit 2.515 m der höchste Berg im Toten Gebirge.

In der beliebten Show 9 Plätze, 9 Schätze (bezogen auf die neun Bundesländer Österreichs) wurde der Schiederweiher am Nationalfeiertag 2018 zum Sieger gekürt.

 
 
 

10 Kommentare


Traude Rostrose
Traude Rostrose
11. Aug.

Liebe C*, ich mache es heute kurz - ich kann dir nur beipflichten. Landschaften wie diese lassen auch mich aufatmen und spüren, was wirklich wichtig ist. Und auch mir können materielle Werte niemals annähernd so wichtig sein. Was du über das Buch Das weiße Segel schreibst, klingt interessant!

Alles Liebe, 🤗 Traude

https://rostrose.blogspot.com/2026/07/reisebericht-2025-nanaimo-und-abschied.html

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C*
C*
11. Aug.
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Liebe Traude,

das Buch ist keine Weltliteratur, aber es inspiriert. Ich bin derzeit vermehrt auf der Suche nach Entspannung, auch mit Hilfe von Musik und Massagetechniken. Dabei entdecke ich, dass die meiste Entspannung (bei mir) über Kopf, Nacken und Schulter möglich ist.

In den nächsten Tagen gönnen wir uns einige Ausfahrten mit Auto und Bahn, darauf freue ich mich sehr.

Ich bin gespannt auf Deinen neuen Reisebericht und wünsche Euch eine gute Zeit der Leichtigkeit 🎈

Herzliche Grüße, C Stern

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andreaobi
09. Aug.

Ach, liebe C Stern, heute sprichst du mir wieder einmal total aus dem Herzen. Ich wünschte so sehr, viel viel öfter an solchen Orten sein zu können. Das fehlt mir so sehr. Wie glücklich ich wäre, dort leben zu können. Wie oft denke ich, wer an so einem Ort lebt, der kann doch nie traurig oder jähzornig sein. Ich weiß, das ist natürlich naiv gedacht, denn das allein reicht halt dann doch nicht aus. Wobei ich keine hohen Ansprüche hätte, höchstens, gesund zu sein.

Ich denke, Antoine de Saint-Exupéry hat das so gemeint, dass es nicht ausreicht, auf was wir blicken, wenn in der Brust ein kaltes Herz schlägt. Allein, was für fühlen, empfinden, wahrnehmen dabei ist maßgebend. Und nur…


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C*
C*
11. Aug.
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Ich stelle mir diese Frage auch immer wieder einmal. Gerade in der scheinbaren Glitzerwelt von Künstler*innen ist die Dunkelziffer an jenen, die sich im wahren Leben zumindest verächtlich gegenüber anderen Menschen verhalten (haben) vermutlich recht hoch. Die wahren Helden und Heldinnen tun unauffällig und in aller Stille, was den Menschen dienlich ist - sie arbeiten in Kindergärten und Schulen, in Seniorenwohnheimen und in Krankenhäusern, auf Palliativstationen und in Hospizhäusern, sie arbeiten als Busfahrer*innen und bringen viele Menschen sicher in die Arbeit, in den Urlaub, usw., wahre Held*innen arbeiten auch im Bauwesen, schwitzen auf den Baustellen in schwindelerregenden Höhen, ... Es gibt wohl viele Menschen, die es viel mehr verdienen, gewürdigt zu werden, auch solche, die sich zivilcouragiert verhalten, ...

Vielen…


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Brigitte Fuchs
Brigitte Fuchs
09. Aug.

Ein wunderbares Bild, das in der Tat beim Betrachten ein Gefühl von betörender Schönheit und unsagbarem Einklang mit der Welt vermittelt.

Einen frohen Sonntagsgruss, Brigitte

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C*
C*
09. Aug.
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Liebe Brigitte,

es freut mich sehr, dass Du diesen Anblick ebenso mit viel Gefühl aufnimmst. Von all meinen Naturaufnahmen ist dieses eines meiner liebsten Fotos. Unfassbar, welch perfekte Schönheiten die Natur komponiert. Erfreulich, wenn Menschen ganz feinsinnig Akzente setzen, sodass diese nicht zum Schaden werden.

Herzliche Grüße & einen feinen Sonntag, C Stern

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