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Einkehr in die eigene Seele





















Medizinische Forschungen und Fortschritte bewirken, dass hundertjährige Menschen in naher Zukunft überhaupt keine Seltenheit mehr sein werden.


Meine Lebensmitte habe ich wohl schon länger überschritten. Und je öfter sich ein weiteres Lebensjahr zu bereits vergangenen Lebensjahren gesellt, desto tiefer spüre ich in mir dieses unbändige Sehnen danach, ganz als "mein wahres Ich" geboren zu werden. Ich stelle dabei alte Überzeugungen in Frage, hinterfrage Grenzen, die ich mir einst auferlegen ließ, setze meine innere Brille auf und blicke auf meine Visionen.

Ich möchte mein mir ureigenstes Wesen ergründen, weiter und immer weiter danach graben - und ich habe das Bedürfnis, alle Einflüsse, die den Blick darauf trüben oder sich gar meinem wahren Sein in den Weg stellen, abzustreifen, loszulassen. Etwas in mir drängt mich, mich auszudehnen, Ketten zu sprengen - und gleichzeitig mehr auf meine Grenzen zu achten.

Ist dieses "Etwas" meine Seele, die ihre Flügel weit ausspannen möchte wie ein Schmetterling, der ungehindert über bunte Wiesen tanzt?





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