Der Duft von Lavendel
- C*

- 31. Mai
- 2 Min. Lesezeit

Die Burgruine von Les Baux zählt zweifelsohne zu den Touristenattraktionen der Provence, wie ich Berichten entnehmen kann. Oder dem Krimi, den ich gerade zu Ende gelesen habe. Diese Ruine ist der Ausgangspunkt für den siebten Fall der Madame le Commissaire, Isabelle Bonnet, die ein deutscher Schriftsteller unter dem Pseudonym Pierre Martin im beschaulichen Fragolin (ein fiktiver Ort im Massif des Maures in der französischen Provence) ermitteln lässt. Pierre Martins Krimireihe rund um die französische Kommissarin reiht sich unter die sogenannten Cosy-Krimis, für die typisch ist, dass sie auf Action und ausufernde forensische Untersuchungen verzichten. Vielmehr begeistern sie zahlreiche Krimifans durch jede Menge Lokalkolorit und lassen die Leser*innen auch Einblick ins Sozialleben der Ermittler*innen nehmen.
Wie es auch bei dem von mir gelesenen Krimi Madame le Commissaire und die Frau ohne Gedächtnis der Fall ist, spielt in diesen Büchern durchaus auch Humor eine Rolle.
Auch in sprachlicher Hinsicht konnte ich mich sehr gut mit dem Gelesenen anfreunden, was bei mir eine sehr große Rolle spielt.
Die Frau ohne Gedächtnis war mein zufälliger Einstieg zur Reihe rund um Isabelle Bonnet, genau mittendrin in der Reihenfolge der bislang dreizehn veröffentlichten Büchern angesiedelt. Dennoch kam ich bestens zurecht mit den Ereignissen, die in der Vergangenheit liegen und auch dazu geführt haben, dass Isabelle Bonnet (zuvor in Paris als Leiterin einer geheimen Spezialeinheit tätig) wieder in ihren Geburtsort Fragolin zurückgekehrt ist. Sie werden auf gut lesbare Weise in die Handlung eingeflochten und sind absolut nachvollziehbar.
Madame Le Commissaire und ihr etwas chaotischer Assistent Apollinaire haben einen Fall zu lösen, der sich um eine verwirrte junge Frau dreht, die Apollinaire vors Auto läuft. An ihren Namen kann sie sich nicht mehr erinnern. Mehr möchte ich gar nicht mehr verraten.
Ich kann für diesen Krimi eine ganz klare Empfehlung abgeben und freue mich, mehr über Isabelle Bonnett, die auch ein recht unkonvetionelles Privatleben pflegt, zu erfahren.
Foto: Pixabay, congerdesign #Buchtipps



oh, les beaux! da war ich einmal vor vielen, vielen jahren und vergaß dort völlig die zeit, dass mein mann, der in einem café auf mich wartete, mich schon vermisst melden wollte... ein ganz wunderbarer ort! von pierre martin habe ich glaub ich ein,zwei bände gelesen, kann mich aber nicht mehr so genau daran erinnern. ich mag aber solche krimis auch sehr, die skandinavischen sind mir inzwischen viel zu hart und und unsensibel.
danke für den tipp, ich werde morgen gleich mal in der bibliothek danach ausschau halten.
liebe grüße von mano
Das klingt nach einer Krimireihe ganz nach meinem Geschmack. Ich mag Bücher, bei denen nicht nur der Fall, sondern auch die Landschaft und die Menschen eine wichtige Rolle spielen. Dass man problemlos mittendrin einsteigen kann, ist natürlich ein zusätzlicher Pluspunkt. Nun bin ich fast versucht, Isabelle Bonnet selbst einmal bei ihren Ermittlungen in der Provence zu begleiten. Lieben Gruß, Nicole.
Oh ja, liebe C Stern, Les Baux ist ein magischer Ort, vor vielen vielen Jahren durfte ich ihn besuchen.
Ich liebe Krimis, die in malerischer Umgebung spielen und diese Atmosphäre in die Handlung einbringen.
Mich erinnert deine Überschrift auch an einen ganz wunderbaren französischen Film "Birnenkuchen mit Lavendel" aus dem Jahr 2015. Aber ich bin mir sicher, dass du ihn kennst.
Komme gut in die neue Woche!
Liebe Grüße, Andrea
Danke für den interessanten Buchtipp.
Er wird sicher im Hinterkopf hängen bleiben für allfällige Bücherkastenfunde.
Lieben Montagsgruss, Brigitte
Das hört sich richtig gut an. Ich mag auch eher die nicht so mit Action versehenen Krimis und auf genaue Beschreibungen der Totesumstände etc. kann ich auch verzichten.
Danke für die Buchvorstellung. Ich werde mal in meiner Leihbücherei schauen.
Liebe Grüße
Jutta