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Architekturpsychologie

Autorenbild: C*
C*
vor 2 Stunden
2 Min. Lesezeit



Ein Wort gelesen, das mich interessiert: Architekturpsychologie ist tatsächlich Teil eines Studiums und findet Eingang in die Umweltpsychologie. Die Umweltpsychologie (auch: Ökologische Psychologie) ist eine relativ junge Disziplin der Psychologie, in welcher Forschungsarbeit besonders intensiv betrieben wird.


Die Architekturpsychologie befasst sich mit dem Erleben und Verhalten der Menschen in gebauten Umwelten: Wir verbringen bis zu 90% unserer Lebenszeit im Inneren von Gebäuden. Ziel der Architekturpsychologie ist es, Gebäude und Räume menschlicher und nutzer*innenorientierter zu gestalten. Berücksichtigt werden soll bei Neubauten bzw. Umgestaltungen von vorhandenen Lebens- und Arbeitsräumen, dass sich Menschen wohlfühlen.

Menschen sollen sich in Gebäuden zurechtfinden, wenn sie diese zum ersten Mal betreten.

Besonders wichtig: Menschen sollen die Möglichkeit haben, ihre gebaute Umwelt mitzugestalten, idealerweise gilt dies nicht nur für private Lebensräume, sondern auch für Arbeits- und Lernumwelten.


Mir sind die Auswirkungen von Farben, Formen, Lichtverhältnissen und Materialien in Räumen bewusst.

Ich mag die Einteilung meiner Wohnung und alle Menschen, die hier zu Besuch waren und sind, erfreuen sich an der wunderbaren Aussicht ins Grüne. In wenigen Minuten bin ich in meinem Naherholungsgebiet, wo ich an Feldern und Wiesen entlanggehen kann, mit Ausblick auf die Hügellandschaft des Mühlviertels. Wichtig für mich ist, ganz unmittelbar an und in der Natur zu leben.

Als ich vor Jahren in meine Wohnung einzog, war mir ein orientalischer Wohnstil nahe, weshalb ich solche Akzente gesetzt habe, was Farben, Formen und Dekorationsgegenstände betrifft.

Inzwischen bevorzuge ich klare Farben, ich schätze nordische Schlichtheit und mag's etwas hyggelig. Ich brauche Ruhe und Frieden im Haus, weshalb mir ein gutes nachbarschaftliches Miteinander wichtig ist.

Sich in den eigenen vier Wänden wohlzufühlen, hat positive Auswirkungen auf unsere Erholung und in der Folge auf unsere psychische und physische Gesundheit.

Ebenso ist mir ein angenehmer Arbeitsplatz wichtig, ich schätze Zweckmäßigkeit, gute Lichtverhältnisse und ein angenehmes Raumklima ebenso wie Sauberkeit und ein paar schlichte Grünpflanzen.

Selbst Arztpraxen werden inzwischen so gestaltet, dass sie einen möglichst angenehmen Aufenthalt für Patient*innen ermöglichen.

Ich erinnere mich an meinen Reha-Aufenthalt im Mühlviertel. Ein Highlight war, wie angenehm meine Unterkunft gestaltet war: Die Ausblicke auf Wälder, auf die Hügel des Mühlviertels und auf den Ort waren einfach großartig und meiner Erholung zuträglich.


Zuhause ist da, wo man den Bauch nicht einziehen muss 😉 (Aus dem Internet)


Fotos: Pixabay

 
 
 

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