Der Wert der Dinge
- C*
- vor 1 Tag
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Den Wert der Dinge hinterfrage ich spätestens dann, wenn ich damit beschäftigt bin, zu sortieren: in Dinge, die mir noch etwas bedeuten, mir Freude machen, die ich (noch) brauche - und in Dinge, von denen ich mich verabschieden kann und trennen möchte.
Ich habe in jungen Jahren durchaus zu jenen Menschen gehört, die gerne sammeln. Das hat sich besonders in den letzten Jahren grundlegend verändert, dies ganz sicher auch deshalb, weil ich immer deutlicher spüren kann, wie sehr Besitz belastet, wie sehr er zum Ballast werden kann. Und erst recht, wenn es gar nicht die eigenen Besitztümer sind, die gerade von uns durchforstet werden müssen: Es ist sehr viel Zeit, die wir brauchen und brauchen werden, um die unüberschaubaren Besitztümer meiner Eltern zu sortieren. Kostbare Zeit, die Lebenszeit ist ... Ich frage mich auch, wieviel Zeit es gekostet haben mag, soviel zusammenzutragen, und wieviel Geld für viel zu vieles ausgegeben wurde.
In meinem kleinen Büchlein, das ich jüngst in der elterlichen Wohnung gefunden habe, gibt es eine Anregung dazu, jeden Tag etwas wegzuwerfen. Ich halte diese Anregung für eine sehr gute und werde sie nach Kräften in Hinblick auf meine eigene Wohnung aufgreifen. Wobei ich mir natürlich überlegen werde, ob die Dinge, von denen ich mich Schritt für Schritt trennen werde, noch eine Verwendung haben könnten.
Gegenwärtig ist mir allerdings noch viel wichtiger, nichts Unnötiges mehr zu kaufen, keinen Ballast mehr anzuhäufen.
Kleine Schritte summieren sich, ich lege voller Motivation los!
Foto: C* - Ausstellung Touch Nature, Lentos, Linz
Auf diesem Wege bin ich auch, liebe C Stern: weniger anhäufen als weggeben. Das gibt ein gutes Gefühl der Erleichterung.
Gutes Gelingen und schöne Grüsse, Brigitte